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Die erste Begegnung

Das Ufo landete auf einem beleuchteten Hochhaus, da die Außerirdischen annahmen, die blinkenden Lichter seien (wie bei allen anderen Zivilisationen üblich) als Signal an Außerirdische gedacht, dass hier ein Raumlandeplatz sei.
Bevor sie ihren Irrtum bemerkten, hatten sie bereits das Haus zum Einsturz gebracht und 5844 Menschen getötet.
Als unser Militär sie angriff, mussten sie sich leider verteidigen, was weitere etwa 40000 Menschenleben kostete.
Nach diesen Missverständnissen entwickelte sich jedoch eine gute Beziehung zwischen der Menschheit und den Fremden, die als Qui bezeichnet wurden, da dies ungefähr einem Laut entsprach, den die Menschen gelegentlich in der akustischen Sprache der Fremden wahrzunehmen meinten.
Die Qui kommunizierten akustisch auf Frequenzen zwischen 1200 Hz und 100 kHz, weit im Ultraschall-Bereich. Außerdem hatten sie künstliche optoelektrische Kommunikatoren an ihr Gehirn angebaut, mit denen sie, bzw. ihre ans Gehirn angeschlossenen Quantencomputer im Nanosekundenbereich miteinander kommunizieren konnten.
Die Quantencomputer bedienten auch ihre Verteidigungssysteme, so dass diese innerhalb einer Mikrosekunde reagieren konnten.
Durch ein Missverständnis starben weitere 2 Milliarden Menschen, da die Qui nicht wussten, wie empfindlich wir Menschen auf Gammastrahlung reagieren; und dann noch einmal 12 bei einem Verkehrsunfall.
Die Qui verkauften uns Saatgut, das 10 mal mehr Ertrag brachte als unsere Sorten.
Dafür wollten Sie lediglich 40 Tonnen Platin sowie die Schürfrechte für ein völlig nutzloses altes Abraumgebiet. Seitdem leben 6 Mal mehr Menschen auf der Erde als vorher, ohne dass jemand hungern muss.

Außerdem entsorgten Sie unseren radioaktiven Müll. Sie reinigten Millionen Tonnen des weniger belasteten Mülls und nahmen die gefährlichsten Stoffe mit, als ihr Raumschiff den Planeten verließ.
Sie verkauften Angriffswaffen an die USA und die dazu passenden Abwehrwaffen an Asien und umgekehrt, und verlangten dafür lediglich die Schürfrechte für einige Wüstengebiete und einen winzigen Teil der Tiefsee.
Die Menschheit machte einen militär-technischen Entwicklungssprung, der uns mehrere Jahrzente Fortschritt innerhalb weniger Jahre brachte.

Und wir werden noch mehr profitieren, denn sie wollen uns, wenn wir die Kriterien erfüllen, in die galaktische Freihandelszone aufnehmen!  (Sie haben uns die 52 GigaByte Vertragstext schon da gelassen.)

Der Sinn des menschlichen Daseins

mensch
Der Mensch hat 2 Beine unten und 2 oben, mit denen er allerhand Unheil anrichtet.

Der Mensch gehört zu den großen Katastrophen der Erdgeschichte, die einen großen Teil der Arten ausrotten. Etwas langsamer als ein auf die Erde stürzender Meteorit, aber dennoch ziemlich schnell, zerstört er den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere.
Doch jede solchen Katastrophe hat auch ihr Gutes, denn danach hat die Evolution einen Freiraum, in dem sie eine Vielzahl von neuen „Ideen“ ausprobieren kann, auch grundsätzliche Neuerungen statt Detailarbeit.

So hat selbst eine Art wie Homo sapiens ihren Sinn im großen Plan Gaias, indem sie nach ihrem Ableben einen neuen evolutionären Schub auslöst. Außerdem vernichtet die Menschheit die leicht verfügbaren Energieträger, wodurch die nächste Zivilisation von Anfang an nachhaltig ist.
So schafft die Menschheit erst die Voraussetzungen für die Entwicklung der höher entwickelten Arten, wie der Wüstenwühlmaus (kurz Wüwü genannt) und später hoch-technisierter Insekten.

In den nächsten Milliarden Jahren wird die Erde heißer, weil die Sonne sich ausdehnt.
Dadurch steht einerseits Pflanzen mehr Energie zur Verfügung, andererseits wird Wasser knapp.
Durch ihr Außenskelett sind Gliedertiere (Spinnen, Insekten u.a.) vor Wasserverlust gut geschützt. Vor allem aber sind sie sind durch ihren segmentierten Körperaufbau evolutionär viel anpassungsfähiger als die Wirbeltiere, die nie über 4 Beine hinausgekommen sind.
Ein Gliedertier kann durch eine einfache Mutation ein Segment hinzugewinnen, dass dann in der Folge evolutionär angepasst werden kann. Dazu kommt die höhere Nachkommenzahl und die kürzere Generationendauer, durch die die Insekten sich schneller genetisch anpassen können als wir.
Daher sind die Insekten so erfolgreich. Biologen sagen: „In guter Näherung sind alle Tierarten Insekten“ und: „Gott hat offenbar eine außerordentliche Vorliebe für Käfer.“
Die Radioaktivität, die in Folge der menschlichen Tätigkeiten vermutlich weit verbreitet sein wird, wird ihre Evolution zusätzlich anregen. Die Zukunft gehört also, mehr noch als die Gegenwart, den Insekten.

Vorschlag zur Lösung des drängendsten Problems der Menschheit

Das wichtigste Problem der Menschheit ist zurzeit die Frage, wie viele verschiedene Toiletten es an öffentlichen Orten geben muss und nach welchen Regeln diese zu benutzen sind. Traditionell kannte man ja nur 2 Geschlechter und hatte für diese 2 verschiedene Toiletten.
Die Fortschritte in der Gender-Forschung zeigten jedoch, dass es zahlreiche verschiedene Kombinationen von biologischem Geschlecht (engl.: sex) und sozialem oder psychologischen Geschlecht (engl.: gender) gibt. Ich schlage vor, dass man sein Geschlecht in Zukunft in folgender Form angibt:
s: 0.8 m, 0.7 w,
g: 0.1 m, 0.5 w,
o: 0.1 m, 1 w.
Die Zahlen beschreiben dabei das aktuelle biologische und das soziale Geschlecht sowie die sexuelle Orientierung, jeweils als Kombination von männlichem und weiblichem Anteil.
Was die Toiletten angeht, schlage ich vor, unendlich viele davon in einem 6-dimensionalen Raum unterzubringen.
(Die gewaltige Herausforderung, diesen Raum zu bauen, dürfte alle Kräfte der Menschheit bündeln und so nebenbei den Weltfrieden herbeiführen.)

Die Zukunft der Menschheit, Teil ?

Eines Tages wird eine genetische Mutation auftauchen, durch die die Menschen kürzere Zehen haben.
Dies wäre, da die Zehen nutzlos sind, der logische nächste Schritt in der Evolution.
Doch zunächst werden die meisten diese Fußform häßlich finden, und nur wenige werden bereit sein, sich mit den Kurzzehigen zu paaren. Und so werden die Kurzzehigen und Kurzzeh-Mögenden eine eigene Volksgruppe bilden, die nach und nach Städte und Gebiete erobert. Schließlich wird es zu Kriegen zwischen den Kurzzehern und den Langzehern kommen.
Beide Seiten werden spezielle Viren entwickeln, die nur für die Gen-Variante der jeweils anderen Seite tödlich sind. Dann wird es einen Krieg geben, und die Menschheit stirbt aus.

Die Natur erholt sich. Das große Sterben durch die Menschen hat Platz geschaffen, und die Evolution bringt in einem Schub neuer Arten die ersten 6-beinigen Wirbeltiere hervor, aus denen später die Wüwüs hervorgehen…

Doch zurück zur Menschheit:
Später wird sie durch Außerirdische aus genetischen Langzeit-Speichern, die die Menschen angelegt haben, wieder herangezüchtet. Für einige Zeit sind Menschen sogar in 12 verschiedenen, stark unterschiedlich aussehenden Rassen erhältlich und werden auf einigen Planeten gerne als HausTier für einfache Arbeiten gehalten. Sie gelten als fleißig und anschmiegsam.