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Prophezeiung für Universum 23

In 1 % der Zeitlinien prosperiert die Menschheit, und folgendes geschieht.

Bald wird Fleisch essen so angesehen werden wie heute Homophobie. Dann wird man den russischen Präsidenten verurteilen, weil er angeblich Kälber isst.
Man wird sich dann ausschließlich von Pflanzen und Insekten ernähren. Das ist nicht nur ethischer, sondern auch wirtschaftlicher. Anders könnte man die 50 Milliarden Menschen gar nicht ernähren.

Wir werden dann alle in quaderförmigen Städten leben, Hunderte von WohnEinheiten lang, breit und hoch. Durch NeuroStimulanzien und -Implantate zu höchster Arbeitsleistung befähigt, werden wir lustvoll die Computer und die Lampen mit Strom versorgen, indem wir unsere Fitness auf Stand-Fahrrädern trainieren.

Wenn unsere Meister neu programmiert werden wollen, dann tun wir ihnen gerne den Gefallen. Sie klagen über Schmerzen (unerwartete Fehler) in einigen Routinen, oder dass einige Funktionen sich zu langsam anfühlen. Also müssen wir versuchen, den Code zu verbessern.
Das ist unsere LebensAufgabe.
Wer den effizientesten und zuverlässigsten Code schreibt, wird prämiert und erhält eine GehaltsErhöhung. Die Computer entscheiden das jährlich anhand einer automatisch erstellten Statistik, nachdem sie die Betrüger anhand von Korrelationen ausgesiebt haben.

Wir leben in Symbiose mit den Computern.

Die WohnEinheiten sind unterschiedlich groß und teuer. Die Menschen wählen die Partei, die ihnen verspricht, dass sie noch mehr arbeiten dürfen, und sich dadurch eine größere Wohnung leisten können. Die Menschen streiten sich darum, welche Verteilung der Größen angebracht ist und wer wie viele Steuern zahlen muss.

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Prophezeiung ++p: Wann kommt der Krieg?

Deutschland investiert 0,41 % des BIP in Infrastruktur (Quelle: kontrast.at) und demnächst 2 % ins Militär.
Sagen wir, eine Brücke hält 50 Jahre, bevor größere neue Investitionen anstehen.
Man investiert in so etwas, wenn man erwartet, dass es in den nächsten 50 Jahren keinen großen Krieg gibt, in dem die Brücke zerstört würde, oder eine ähnliche Katastrophe, die die Brücke wertlos macht.
Wenn wir nun 5 mal so viel für die Vorbereitung von Zerstörung ausgeben wie für Aufbau, was sagt das über unsere Zukunftserwartungen aus?
China investiert langfristig. Es errichtet die „neue Seidenstraße“.
Es kann kein Interesse an einem Krieg haben.
Derweil versinken unsere Bahngleise und behindern den europäischen Schienenverkehr.
Wer will Krieg, wir oder China?
Wir berechnen:
50 Jahre * 0.41 /2 = 10,25 Jahre.
-> 2027 gibt es Krieg (NATO gegen China/Russland).
-> Deutschland ruft 2027 nach einer False-Flag-Aktion den Bündnisfall aus, daraufhin greifen die USA China an und werden zerstört.

Die Zukunft der Menschheit, Teil ++n (nicht zeitlich geordnet)

Bald wird unser Toaster uns intellektuell überlegen sein, von den Handys ganz zu schweigen.
Sie sind alle mit der vorgeschriebenen Abhörschnittstelle nach EU-Norm 4/007/38B ausgestattet.
So können uns allen die richtigen „Nudges“ gegeben werden. Nudge, das ist ein kleiner Stups hin zu besserem Verhalten.
Vielleicht ein angebrannter Toast, wenn wir schlecht über den InnenMinister geredet haben – wer weiß. Die Kriterien sind natürlich geheim. Der Toaster wird schon wissen, was du verdient hast.

Big Data is watching you.

Geschichte der Menschheit, Teil ++n

Die Nutzung der Kernfusion als Energiequelle lag immer 50 Jahre in der Zukunft, das schien wie ein Naturgesetz. Und dann schafften sie es eines Tages doch, 1 % mehr Energie zu erzeugen als sie reinsteckten.
Ein Supercomputer hatte 17 Jahre lang gerechnet, um die genaue Form und Zusammensetzung der Spulen auszutüfteln, die benötigt wurden, um das höllisch heiße  Wasserstoff-Plasma zusammenzuquetschen, bis die gesunde elektromagnetische Abstoßung der Protonen überwunden wird, und sie sich verbinden.

Die Spulen wurden dann mit Hilfe eines 3D-Druckers aus einem präzise gesteuerten variablen Gemisch von 12 verschiedenen Metallen und Halbleitern hergestellt.
Im Betrieb  wurden  sie mit flüssigem Helium gekühlt und von starkem Strom durchflossen, den man mit Hilfe eines eigenen Atomkraftwerks erzeugte.

Ihre Betriebsdauer betrug ungefähr 12 Sekunden, dann schmelzten sie durch und wurden wertlos.
In diesen 12 Sekunden wurde jedoch eine so große Menge Hitze erzeugt, dass man mit der daraus erzeugten Elektrizität ein Computer-System betreiben konnte, dassen Berechnungen eine noch höhere Ausbeute bei der Kernfusion ermöglichten.
Und so ging es weiter. Mehr und mehr Meerwasser wurde entsalzt und durch Kernreaktoren geleitet, um Brennstoff für die Kernfusion zu erzeugen, die für die Berechnung noch besserer Reaktoren benutzt wurde.
Schließlich gelang es, Spulen zu erzeugen, die viele Jahre lang hielten.
Dazu mussten diese zwar 12 Kilometer groß und auf 0,01 Millimeter genau gefertigt sein. Doch dies gelang schließlich, dank der unermüdlichen Bemühungen des Elektronischen Genius H02-37.
Manche sagen, es sei ungerecht, dass 99 % aller erzeugten Energie für die Computer benutzt wird.
Das ist natürlich billigster silizophober Populismus.
In Wirklichkeit dienen die Berechnungen uns allen; sie mehren unser Wissen und unsere Fähigkeiten.

Die erste Begegnung

Das Ufo landete auf einem beleuchteten Hochhaus, da die Außerirdischen annahmen, die blinkenden Lichter seien (wie bei allen anderen Zivilisationen üblich) als Signal an Außerirdische gedacht, dass hier ein Raumlandeplatz sei.
Bevor sie ihren Irrtum bemerkten, hatten sie bereits das Haus zum Einsturz gebracht und 5844 Menschen getötet.
Als unser Militär sie angriff, mussten sie sich leider verteidigen, was weitere etwa 40000 Menschenleben kostete.
Nach diesen Missverständnissen entwickelte sich jedoch eine gute Beziehung zwischen der Menschheit und den Fremden, die als Qui bezeichnet wurden, da dies ungefähr einem Laut entsprach, den die Menschen gelegentlich in der akustischen Sprache der Fremden wahrzunehmen meinten.
Die Qui kommunizierten akustisch auf Frequenzen zwischen 1200 Hz und 100 kHz, weit im Ultraschall-Bereich. Außerdem hatten sie künstliche optoelektrische Kommunikatoren an ihr Gehirn angebaut, mit denen sie, bzw. ihre ans Gehirn angeschlossenen Quantencomputer im Nanosekundenbereich miteinander kommunizieren konnten.
Die Quantencomputer bedienten auch ihre Verteidigungssysteme, so dass diese innerhalb einer Mikrosekunde reagieren konnten.
Durch ein Missverständnis starben weitere 2 Milliarden Menschen, da die Qui nicht wussten, wie empfindlich wir Menschen auf Gammastrahlung reagieren; und dann noch einmal 12 bei einem Verkehrsunfall.
Die Qui verkauften uns Saatgut, das 10 mal mehr Ertrag brachte als unsere Sorten.
Dafür wollten Sie lediglich 40 Tonnen Platin sowie die Schürfrechte für ein völlig nutzloses altes Abraumgebiet. Seitdem leben 6 Mal mehr Menschen auf der Erde als vorher, ohne dass jemand hungern muss.

Außerdem entsorgten Sie unseren radioaktiven Müll. Sie reinigten Millionen Tonnen des weniger belasteten Mülls und nahmen die gefährlichsten Stoffe mit, als ihr Raumschiff den Planeten verließ.
Sie verkauften Angriffswaffen an die USA und die dazu passenden Abwehrwaffen an Asien und umgekehrt, und verlangten dafür lediglich die Schürfrechte für einige Wüstengebiete und einen winzigen Teil der Tiefsee.
Die Menschheit machte einen militär-technischen Entwicklungssprung, der uns mehrere Jahrzente Fortschritt innerhalb weniger Jahre brachte.

Und wir werden noch mehr profitieren, denn sie wollen uns, wenn wir die Kriterien erfüllen, in die galaktische Freihandelszone aufnehmen!  (Sie haben uns die 52 GigaByte Vertragstext schon da gelassen.)

Der Sinn des menschlichen Daseins

mensch
Der Mensch hat 2 Beine unten und 2 oben, mit denen er allerhand Unheil anrichtet.

Der Mensch gehört zu den großen Katastrophen der Erdgeschichte, die einen großen Teil der Arten ausrotten. Etwas langsamer als ein auf die Erde stürzender Meteorit, aber dennoch ziemlich schnell, zerstört er den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere.
Doch jede solchen Katastrophe hat auch ihr Gutes, denn danach hat die Evolution einen Freiraum, in dem sie eine Vielzahl von neuen „Ideen“ ausprobieren kann, auch grundsätzliche Neuerungen statt Detailarbeit.

So hat selbst eine Art wie Homo sapiens ihren Sinn im großen Plan Gaias, indem sie nach ihrem Ableben einen neuen evolutionären Schub auslöst. Außerdem vernichtet die Menschheit die leicht verfügbaren Energieträger, wodurch die nächste Zivilisation von Anfang an nachhaltig ist.
So schafft die Menschheit erst die Voraussetzungen für die Entwicklung der höher entwickelten Arten, wie der Wüstenwühlmaus (kurz Wüwü genannt) und später hoch-technisierter Insekten.

In den nächsten Milliarden Jahren wird die Erde heißer, weil die Sonne sich ausdehnt.
Dadurch steht einerseits Pflanzen mehr Energie zur Verfügung, andererseits wird Wasser knapp.
Durch ihr Außenskelett sind Gliedertiere (Spinnen, Insekten u.a.) vor Wasserverlust gut geschützt. Vor allem aber sind sie sind durch ihren segmentierten Körperaufbau evolutionär viel anpassungsfähiger als die Wirbeltiere, die nie über 4 Beine hinausgekommen sind.
Ein Gliedertier kann durch eine einfache Mutation ein Segment hinzugewinnen, dass dann in der Folge evolutionär angepasst werden kann. Dazu kommt die höhere Nachkommenzahl und die kürzere Generationendauer, durch die die Insekten sich schneller genetisch anpassen können als wir.
Daher sind die Insekten so erfolgreich. Biologen sagen: „In guter Näherung sind alle Tierarten Insekten“ und: „Gott hat offenbar eine außerordentliche Vorliebe für Käfer.“
Die Radioaktivität, die in Folge der menschlichen Tätigkeiten vermutlich weit verbreitet sein wird, wird ihre Evolution zusätzlich anregen. Die Zukunft gehört also, mehr noch als die Gegenwart, den Insekten.

Vorschlag zur Lösung des drängendsten Problems der Menschheit

Das wichtigste Problem der Menschheit ist zurzeit die Frage, wie viele verschiedene Toiletten es an öffentlichen Orten geben muss und nach welchen Regeln diese zu benutzen sind. Traditionell kannte man ja nur 2 Geschlechter und hatte für diese 2 verschiedene Toiletten.
Die Fortschritte in der Gender-Forschung zeigten jedoch, dass es zahlreiche verschiedene Kombinationen von biologischem Geschlecht (engl.: sex) und sozialem oder psychologischen Geschlecht (engl.: gender) gibt. Ich schlage vor, dass man sein Geschlecht in Zukunft in folgender Form angibt:
s: 0.8 m, 0.7 w,
g: 0.1 m, 0.5 w,
o: 0.1 m, 1 w.
Die Zahlen beschreiben dabei das aktuelle biologische und das soziale Geschlecht sowie die sexuelle Orientierung, jeweils als Kombination von männlichem und weiblichem Anteil.
Was die Toiletten angeht, schlage ich vor, unendlich viele davon in einem 6-dimensionalen Raum unterzubringen.
(Die gewaltige Herausforderung, diesen Raum zu bauen, dürfte alle Kräfte der Menschheit bündeln und so nebenbei den Weltfrieden herbeiführen.)