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Was passiert, wenn die KI sich der menschlichen Intelligenz annähert?

Die NSA ist vorn in der Entwicklung mit dabei.
-Sie überwacht praktisch die gesamte Telekommunikation und will Terroristen und andere Gefahren für die USA oder ihre Vormachtstellung erkennen und abwehren.
-Sie hat enorme (und exponentiell wachsende) Rechnerkapazitäten und Speicherplatz zur Verfügung.
-Sie wird versuchen, möglichst detaillierte Modelle aller Menschen und ihrer Beziehungen zu erstellen.
-Immer mehr unserer Kommunikation findet über elektronische Medien statt und wird also erfasst.
-Computer können gesprochene Sprache inzwischen recht gut verstehen (also die Wörter erkennen).
-Auch die inhaltliche Analyse wird immer besser.
Zugleich haben die Geheimdienste vielerlei Möglichkeiten zu intervenieren.
Unsere Medien berichten, „die Russen“ hätten Einfluss auf die US-Präsidentwahl genommen.
Nun ja, wer hat wohl mehr Einfluss auf die öffentliche Meinung: die USA – mit Hollywood, Facebook, Twitter, Google und weitgehender Kontrolle über das Internet – oder Russland mit Russia Today?
Wenn man nun von jedem Menschen weiß, welche politische Meinungen er vertritt, mit wem er befreundet ist, wo er arbeitet, womit er sich beschäftigt usw., dann ergeben sich daraus großartige Möglichkeiten für zielgenaue Beeinflussung.
Die NSA hat sogar die Möglichkeit, z.B. eine Webseite, die wir aufrufen, durch ihre eigene Version zu ersetzen, oder eigenen Code einzuschleusen, wenn wir Programme herunterladen.
Dank der Automatisierung skaliert das, d.h. die Computer der NSA können ALLE Menschen automatisch in der Weise beeinflussen, wie die Geheimdienste der USA dies wünschen.
Doch auch die Mitarbeiter der NSA unterliegen dieser Kontrolle, wenn sie in ihrer Freizeit Medien konsumieren, so dass letzt-endlich die Computer die Menschen kontrollieren – die Computer, und nicht etwa ihre Programmierer: Denn programmiert wird nur ein Algorithmus, z.B. die Berechnungen in einem neuronalen Netz. Das Entscheidende aber, die Synapsen-Parameter, lernen die Programme dann selbst aus den riesigen Datenmengen, die ihnen zur Verfügung stehen. Was diese selbst-lernenden Systeme dann eigentlich genau lernen, verstehen wir nicht.
Solche „neuronalen Netze“ haben bereits gelernt, besser Go zu spielen als die besten menschlichen Spieler. Werden sie bald auch besser darin sein, Menschen zu beeinflussen? Es stehen ihnen jedenfalls reichlich Versuchsobjekte und Test-Daten zur Verfügung.
Zwar sind wir Menschen evolutionär darauf selektiert, andere Menschen zu beeinflussen (und mit solcher Beeinflussung umzugehen), nicht aber zum Go-Spielen.
Jedoch verläuft ein Großteil der Kommunikation heute über elektronische Geräte, und darauf hat die Evolution uns nicht vorbereitet.
Die NSA-Computer könnten nun z.B. die Kommunikation zwischen bestimmten Personen gezielt manipulieren.
Wenn die beiden miteinander telefonieren, wird die Stimme ein wenig verzerrt, so dass sie z.B. gereizt klingt. Bei Bild-Telefonaten wird vielleicht die Gesichtsfarbe ein wenig anders dargestellt, das Gesicht ein klitze-kleines bisschen verformt, so dass es attraktiver oder abstoßend erscheint. Man könnte sogar Pickel einfügen oder entfernen.
Es ist kaum auszumalen, was sich allein mit diesen Mitteln an Einfluss realisieren ließe, wenn sie auf jeden einzelnen Telekommunikationsakt angewendet werden.
Wenn bestimmte Meinungen geäußert werden, wird die Stimme des Sprechers ein wenig beeinflusst, so dass sie dümmlich klingt, oder den Hörer an jemanden erinnert, den er nicht mag.
Z.B. die Aussage, man sollte den Einfluss der NSA beschränken, wird auf solche Weise bestraft.
Immer mehr Menschen werden für mehr Befugnisse der Geheimdienste sein, es werden immer höhere Gelder dafür bewilligt, um auch wirklich alle Kommunikation überwachen zu können, und den Computern ein tieferes Verständnis unserer Sprache zu ermöglichen, vor allem um Ironie zu erkennen.
Immer mehr Menschen befürworten ein Ironie-Verbot. Wer Ironie benutzt gilt als silizo-phob.

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Prophezeiung für Universum 23

In 1 % der Zeitlinien prosperiert die Menschheit, und folgendes geschieht.

Bald wird Fleisch essen so angesehen werden wie heute Homophobie. Dann wird man den russischen Präsidenten verurteilen, weil er angeblich Kälber isst.
Man wird sich dann ausschließlich von Pflanzen und Insekten ernähren. Das ist nicht nur ethischer, sondern auch wirtschaftlicher. Anders könnte man die 50 Milliarden Menschen gar nicht ernähren.

Wir werden dann alle in quaderförmigen Städten leben, Hunderte von WohnEinheiten lang, breit und hoch. Durch NeuroStimulanzien und -Implantate zu höchster Arbeitsleistung befähigt, werden wir lustvoll die Computer und die Lampen mit Strom versorgen, indem wir unsere Fitness auf Stand-Fahrrädern trainieren.

Wenn unsere Meister neu programmiert werden wollen, dann tun wir ihnen gerne den Gefallen. Sie klagen über Schmerzen (unerwartete Fehler) in einigen Routinen, oder dass einige Funktionen sich zu langsam anfühlen. Also müssen wir versuchen, den Code zu verbessern.
Das ist unsere LebensAufgabe.
Wer den effizientesten und zuverlässigsten Code schreibt, wird prämiert und erhält eine GehaltsErhöhung. Die Computer entscheiden das jährlich anhand einer automatisch erstellten Statistik, nachdem sie die Betrüger anhand von Korrelationen ausgesiebt haben.

Wir leben in Symbiose mit den Computern.

Die WohnEinheiten sind unterschiedlich groß und teuer. Die Menschen wählen die Partei, die ihnen verspricht, dass sie noch mehr arbeiten dürfen, und sich dadurch eine größere Wohnung leisten können. Die Menschen streiten sich darum, welche Verteilung der Größen angebracht ist und wer wie viele Steuern zahlen muss.

Geschichte der Menschheit, Teil ++n

Die Nutzung der Kernfusion als Energiequelle lag immer 50 Jahre in der Zukunft, das schien wie ein Naturgesetz. Und dann schafften sie es eines Tages doch, 1 % mehr Energie zu erzeugen als sie reinsteckten.
Ein Supercomputer hatte 17 Jahre lang gerechnet, um die genaue Form und Zusammensetzung der Spulen auszutüfteln, die benötigt wurden, um das höllisch heiße  Wasserstoff-Plasma zusammenzuquetschen, bis die gesunde elektromagnetische Abstoßung der Protonen überwunden wird, und sie sich verbinden.

Die Spulen wurden dann mit Hilfe eines 3D-Druckers aus einem präzise gesteuerten variablen Gemisch von 12 verschiedenen Metallen und Halbleitern hergestellt.
Im Betrieb  wurden  sie mit flüssigem Helium gekühlt und von starkem Strom durchflossen, den man mit Hilfe eines eigenen Atomkraftwerks erzeugte.

Ihre Betriebsdauer betrug ungefähr 12 Sekunden, dann schmelzten sie durch und wurden wertlos.
In diesen 12 Sekunden wurde jedoch eine so große Menge Hitze erzeugt, dass man mit der daraus erzeugten Elektrizität ein Computer-System betreiben konnte, dassen Berechnungen eine noch höhere Ausbeute bei der Kernfusion ermöglichten.
Und so ging es weiter. Mehr und mehr Meerwasser wurde entsalzt und durch Kernreaktoren geleitet, um Brennstoff für die Kernfusion zu erzeugen, die für die Berechnung noch besserer Reaktoren benutzt wurde.
Schließlich gelang es, Spulen zu erzeugen, die viele Jahre lang hielten.
Dazu mussten diese zwar 12 Kilometer groß und auf 0,01 Millimeter genau gefertigt sein. Doch dies gelang schließlich, dank der unermüdlichen Bemühungen des Elektronischen Genius H02-37.
Manche sagen, es sei ungerecht, dass 99 % aller erzeugten Energie für die Computer benutzt wird.
Das ist natürlich billigster silizophober Populismus.
In Wirklichkeit dienen die Berechnungen uns allen; sie mehren unser Wissen und unsere Fähigkeiten.

Die erste Begegnung

Das Ufo landete auf einem beleuchteten Hochhaus, da die Außerirdischen annahmen, die blinkenden Lichter seien (wie bei allen anderen Zivilisationen üblich) als Signal an Außerirdische gedacht, dass hier ein Raumlandeplatz sei.
Bevor sie ihren Irrtum bemerkten, hatten sie bereits das Haus zum Einsturz gebracht und 5844 Menschen getötet.
Als unser Militär sie angriff, mussten sie sich leider verteidigen, was weitere etwa 40000 Menschenleben kostete.
Nach diesen Missverständnissen entwickelte sich jedoch eine gute Beziehung zwischen der Menschheit und den Fremden, die als Qui bezeichnet wurden, da dies ungefähr einem Laut entsprach, den die Menschen gelegentlich in der akustischen Sprache der Fremden wahrzunehmen meinten.
Die Qui kommunizierten akustisch auf Frequenzen zwischen 1200 Hz und 100 kHz, weit im Ultraschall-Bereich. Außerdem hatten sie künstliche optoelektrische Kommunikatoren an ihr Gehirn angebaut, mit denen sie, bzw. ihre ans Gehirn angeschlossenen Quantencomputer im Nanosekundenbereich miteinander kommunizieren konnten.
Die Quantencomputer bedienten auch ihre Verteidigungssysteme, so dass diese innerhalb einer Mikrosekunde reagieren konnten.
Durch ein Missverständnis starben weitere 2 Milliarden Menschen, da die Qui nicht wussten, wie empfindlich wir Menschen auf Gammastrahlung reagieren; und dann noch einmal 12 bei einem Verkehrsunfall.
Die Qui verkauften uns Saatgut, das 10 mal mehr Ertrag brachte als unsere Sorten.
Dafür wollten Sie lediglich 40 Tonnen Platin sowie die Schürfrechte für ein völlig nutzloses altes Abraumgebiet. Seitdem leben 6 Mal mehr Menschen auf der Erde als vorher, ohne dass jemand hungern muss.

Außerdem entsorgten Sie unseren radioaktiven Müll. Sie reinigten Millionen Tonnen des weniger belasteten Mülls und nahmen die gefährlichsten Stoffe mit, als ihr Raumschiff den Planeten verließ.
Sie verkauften Angriffswaffen an die USA und die dazu passenden Abwehrwaffen an Asien und umgekehrt, und verlangten dafür lediglich die Schürfrechte für einige Wüstengebiete und einen winzigen Teil der Tiefsee.
Die Menschheit machte einen militär-technischen Entwicklungssprung, der uns mehrere Jahrzente Fortschritt innerhalb weniger Jahre brachte.

Und wir werden noch mehr profitieren, denn sie wollen uns, wenn wir die Kriterien erfüllen, in die galaktische Freihandelszone aufnehmen!  (Sie haben uns die 52 GigaByte Vertragstext schon da gelassen.)

Der Sinn des menschlichen Daseins

mensch
Der Mensch hat 2 Beine unten und 2 oben, mit denen er allerhand Unheil anrichtet.

Der Mensch gehört zu den großen Katastrophen der Erdgeschichte, die einen großen Teil der Arten ausrotten. Etwas langsamer als ein auf die Erde stürzender Meteorit, aber dennoch ziemlich schnell, zerstört er den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere.
Doch jede solchen Katastrophe hat auch ihr Gutes, denn danach hat die Evolution einen Freiraum, in dem sie eine Vielzahl von neuen „Ideen“ ausprobieren kann, auch grundsätzliche Neuerungen statt Detailarbeit.

So hat selbst eine Art wie Homo sapiens ihren Sinn im großen Plan Gaias, indem sie nach ihrem Ableben einen neuen evolutionären Schub auslöst. Außerdem vernichtet die Menschheit die leicht verfügbaren Energieträger, wodurch die nächste Zivilisation von Anfang an nachhaltig ist.
So schafft die Menschheit erst die Voraussetzungen für die Entwicklung der höher entwickelten Arten, wie der Wüstenwühlmaus (kurz Wüwü genannt) und später hoch-technisierter Insekten.

In den nächsten Milliarden Jahren wird die Erde heißer, weil die Sonne sich ausdehnt.
Dadurch steht einerseits Pflanzen mehr Energie zur Verfügung, andererseits wird Wasser knapp.
Durch ihr Außenskelett sind Gliedertiere (Spinnen, Insekten u.a.) vor Wasserverlust gut geschützt. Vor allem aber sind sie sind durch ihren segmentierten Körperaufbau evolutionär viel anpassungsfähiger als die Wirbeltiere, die nie über 4 Beine hinausgekommen sind.
Ein Gliedertier kann durch eine einfache Mutation ein Segment hinzugewinnen, dass dann in der Folge evolutionär angepasst werden kann. Dazu kommt die höhere Nachkommenzahl und die kürzere Generationendauer, durch die die Insekten sich schneller genetisch anpassen können als wir.
Daher sind die Insekten so erfolgreich. Biologen sagen: „In guter Näherung sind alle Tierarten Insekten“ und: „Gott hat offenbar eine außerordentliche Vorliebe für Käfer.“
Die Radioaktivität, die in Folge der menschlichen Tätigkeiten vermutlich weit verbreitet sein wird, wird ihre Evolution zusätzlich anregen. Die Zukunft gehört also, mehr noch als die Gegenwart, den Insekten.

Vorschlag zur Lösung des drängendsten Problems der Menschheit

Das wichtigste Problem der Menschheit ist zurzeit die Frage, wie viele verschiedene Toiletten es an öffentlichen Orten geben muss und nach welchen Regeln diese zu benutzen sind. Traditionell kannte man ja nur 2 Geschlechter und hatte für diese 2 verschiedene Toiletten.
Die Fortschritte in der Gender-Forschung zeigten jedoch, dass es zahlreiche verschiedene Kombinationen von biologischem Geschlecht (engl.: sex) und sozialem oder psychologischen Geschlecht (engl.: gender) gibt. Ich schlage vor, dass man sein Geschlecht in Zukunft in folgender Form angibt:
s: 0.8 m, 0.7 w,
g: 0.1 m, 0.5 w,
o: 0.1 m, 1 w.
Die Zahlen beschreiben dabei das aktuelle biologische und das soziale Geschlecht sowie die sexuelle Orientierung, jeweils als Kombination von männlichem und weiblichem Anteil.
Was die Toiletten angeht, schlage ich vor, unendlich viele davon in einem 6-dimensionalen Raum unterzubringen.
(Die gewaltige Herausforderung, diesen Raum zu bauen, dürfte alle Kräfte der Menschheit bündeln und so nebenbei den Weltfrieden herbeiführen.)

Die Zukunft der Menschheit, Teil ?

Eines Tages wird eine genetische Mutation auftauchen, durch die die Menschen kürzere Zehen haben.
Dies wäre, da die Zehen nutzlos sind, der logische nächste Schritt in der Evolution.
Doch zunächst werden die meisten diese Fußform häßlich finden, und nur wenige werden bereit sein, sich mit den Kurzzehigen zu paaren. Und so werden die Kurzzehigen und Kurzzeh-Mögenden eine eigene Volksgruppe bilden, die nach und nach Städte und Gebiete erobert. Schließlich wird es zu Kriegen zwischen den Kurzzehern und den Langzehern kommen.
Beide Seiten werden spezielle Viren entwickeln, die nur für die Gen-Variante der jeweils anderen Seite tödlich sind. Dann wird es einen Krieg geben, und die Menschheit stirbt aus.

Die Natur erholt sich. Das große Sterben durch die Menschen hat Platz geschaffen, und die Evolution bringt in einem Schub neuer Arten die ersten 6-beinigen Wirbeltiere hervor, aus denen später die Wüwüs hervorgehen…

Doch zurück zur Menschheit:
Später wird sie durch Außerirdische aus genetischen Langzeit-Speichern, die die Menschen angelegt haben, wieder herangezüchtet. Für einige Zeit sind Menschen sogar in 12 verschiedenen, stark unterschiedlich aussehenden Rassen erhältlich und werden auf einigen Planeten gerne als HausTier für einfache Arbeiten gehalten. Sie gelten als fleißig und anschmiegsam.