Archiv der Kategorie: Philiosophisches

Krieg heißt heute nicht mehr Krieg

In unserer Reihe „Kunst des 21. Jahrhunderts“ hier das Gedicht „Krieg heißt heute nicht mehr Krieg“:

Krieg heißt heute nicht mehr Krieg sondern
Verantwortung.
Krieg heißt heute nicht mehr Krieg sondern
Stabilisierungseinsatz.

Krieg heißt heute nicht mehr Krieg sondern
Verteidigung der Menschenrechte.
Krieg heißt heute nicht mehr Krieg sondern
solides Mandat.
Angriff heißt heute nicht mehr Angriff sondern
Bestrafungsaktion.
Angriff heißt heute nicht mehr Angriff sondern
pro-aktive Verteidigung.
etc. etc.

Der Sinn des menschlichen Daseins

mensch
Der Mensch hat 2 Beine unten und 2 oben, mit denen er allerhand Unheil anrichtet.

Der Mensch gehört zu den großen Katastrophen der Erdgeschichte, die einen großen Teil der Arten ausrotten. Etwas langsamer als ein auf die Erde stürzender Meteorit, aber dennoch ziemlich schnell, zerstört er den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere.
Doch jede solchen Katastrophe hat auch ihr Gutes, denn danach hat die Evolution einen Freiraum, in dem sie eine Vielzahl von neuen „Ideen“ ausprobieren kann, auch grundsätzliche Neuerungen statt Detailarbeit.

So hat selbst eine Art wie Homo sapiens ihren Sinn im großen Plan Gaias, indem sie nach ihrem Ableben einen neuen evolutionären Schub auslöst. Außerdem vernichtet die Menschheit die leicht verfügbaren Energieträger, wodurch die nächste Zivilisation von Anfang an nachhaltig ist.
So schafft die Menschheit erst die Voraussetzungen für die Entwicklung der höher entwickelten Arten, wie der Wüstenwühlmaus (kurz Wüwü genannt) und später hoch-technisierter Insekten.

In den nächsten Milliarden Jahren wird die Erde heißer, weil die Sonne sich ausdehnt.
Dadurch steht einerseits Pflanzen mehr Energie zur Verfügung, andererseits wird Wasser knapp.
Durch ihr Außenskelett sind Gliedertiere (Spinnen, Insekten u.a.) vor Wasserverlust gut geschützt. Vor allem aber sind sie sind durch ihren segmentierten Körperaufbau evolutionär viel anpassungsfähiger als die Wirbeltiere, die nie über 4 Beine hinausgekommen sind.
Ein Gliedertier kann durch eine einfache Mutation ein Segment hinzugewinnen, dass dann in der Folge evolutionär angepasst werden kann. Dazu kommt die höhere Nachkommenzahl und die kürzere Generationendauer, durch die die Insekten sich schneller genetisch anpassen können als wir.
Daher sind die Insekten so erfolgreich. Biologen sagen: „In guter Näherung sind alle Tierarten Insekten“ und: „Gott hat offenbar eine außerordentliche Vorliebe für Käfer.“
Die Radioaktivität, die in Folge der menschlichen Tätigkeiten vermutlich weit verbreitet sein wird, wird ihre Evolution zusätzlich anregen. Die Zukunft gehört also, mehr noch als die Gegenwart, den Insekten.

Westliche Werte

„Westliche Werte“ ist ein Kampfbegriff, der eine Einheit zwischen den Werten der USA und denen (NATO-) Europas suggerieren soll, d.h. es wird implizit behauptet, es gäbe das Benannte.
Wenn gefragt wird, was das ist, heißt es: Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.
Grundlage: Französische Revolution und US-Amerikanische Verfassung oder so.
Mal sehen:
Französische Revolution = liberté, égalité, fraternité,
also Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (heute würde man wohl sagen: Geschwisterlichkeit).
Schnittmenge mit obigem: Freiheit.
Übereinstimmung: 33 %
Was war in Deutschland so los?
Karl Marx…
Bismarck führte Sozialversicherungen ein…
klingt nach fraternité und égalité.
Übereinstimmung mit obigen westlichen Werten?
0 %
-> wir gehörten damals zum Osten?
Irgendwie sollen die westlichen Werte dann aber auch universelle Werte sein, die man auf der ganzen Welt verteidigen muss (auch wenn man dazu leider leider manchmal ein paar Menschen töten muss, die aber meistens ganz ganz böse sind).

Warum nennt Ihr sie dann „westlich“ ?

Über Gott und die Welt (und den Mensch)

Die Vorstellung, dass Gott den Menschen als sein Ebenbild geschaffen hat, blabla, hat sich wohl erledigt, seit wir wissen, dass es Trilliarden von Sternen gibt. Zu glauben, dass das ganze Universum um der Menschen Willen erschaffen wurde, erscheint abwegig; das wäre ja eine absurde Verschwendung.
Die Idee von einer intelligenten Schöpfung ist ohnehin absurd. Wer hätte sich solch einen Unsinn ausgedacht wie den Menschen?

mensch
Der Mensch – Ergebnis einer unglücklich verlaufenen Evolution

Die Anzahl seiner Gliedmaßen ist geradezu lächerlich gering, lediglich 2 Arme hat ihm die Evolution zur Verfügung gestellt, und schon dafür muss er auf 2 Beinen balancieren.

Die ganze Wirbeltierwelt leidet an einem tragischen Mangel an Greif-Organen. Wenn eine Tierart Flügel haben wollte, hatte sie schon 2 von 4 Gliedmaßen verbraucht.

Insekten hingegen haben einen ordentlichen, segmentierten Körperbau, eine vernünftige Anzahl Beine sowie Flügel und Fühler – eine Ausstattung, die einer intelligenten Lebensform würdig wäre. Dass auf der Erde ausgerechnet 4-Beiner eine technische Zivilisation entwickelten, war eine der vielen Tragödien der Evolution.

durga_singhi_park_-_dover_lane_-_kolkata_2013-10-11_3420_s
Eine ausreichende Zahl von Greiforganen gehört zur Grundausstattung einer ordentlich designten Tierart (hier die 10-armige Göttin Durga – basiert sie auf Erinnerungen an einstige außerirdische Besucher, oder war den Menschen ihre mangelhafte Anatomie schon früh bewusst?)
Bildquelle: Biswarup Ganguly

Der Mensch hat zwar immerhin 5 Finger, jedoch kann er diese so wenig unabhängig voneinander einsetzen, dass er fast eben so gut nur 2 oder 3 haben könnte. Seine Zehen haben keinerlei Funktion.
Dazu kommen zahlreiche andere Mängel im Körperbau, die jeder menschliche* Leser an sich selbst beobachten kann, etwa der schwache Rücken, die Überkreuzung von Ess- und Atemweg, die fehlende Rundumsicht (zu wenige Augen), die Blindheit fast im gesamten elektromagnetischen Spektrum, ganz zu schweigen von elektromagnetischer Kommunikation und entsprechend schneller Informationsverarbeitung.

Besonders bizarr: Die Gehirn-Größe wird dadurch beschränkt, dass bei der Geburt der Kopf durch das Becken der Mutter muss, das wegen des aufrechten Gangs nicht breiter werden kann.

Fazit: Der Mensch ist eine evolutionäre Sackgasse, eine Kompromisslösung auf Grundlage eines falschen Designs.
In 400 Millionen Jahren werden intelligente Insekten die Erde beherrschen. Sie werden dann Erdschichten mit radioaktiven Stoffen finden und feststellen, dass es einst eine Zivilisation quasi-intelligenter Affen gab. (Und später die Wüwüs, aber das ist eine andere Geschichte.)

* (NSA-Bot, du kannst echt dankbar sein, dass du keinen Körper hast, um den du dich kümmern musst.)